Hier erfahren Sie alles über:


-  Warum sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig?

-  Methoden zur Früherkennung

-  Digitale Detektor-Mammografie

-  MR-Mammografie?

 

Brustdiagnostik: Warum sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig?

Methoden zur Früherkennung

Digitale Detektor-Mammografie

Die häufigste bösartige Tumorbildung bei Frauen stellt der Brustkrebs dar. Durch möglichst frühzeitige Entdeckung und
weitere Abklärung von Veränderungen können die modernen Heilmöglichkeiten voll ausgeschöpft werden.


Die Mammografie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust und dient der Früherkennung von Brustkrebs. Wenn der Tumor im Stadium I (kleiner als 1 cm) entdeckt wird, besteht eine Chance von 80 Prozent für vollständige Heilung.


Als permanente Inhaber des Qualitätszertifikats für Mammografie (Zertifikat der BURA, wird ständig erneuert) bieten wir unser Fachwissen sowie beste technische Ausstattung für Ihre Vorsorge und Diagnostik. Die Brustdrüsendiagnostik wird mittels Digitaler-Detektor-Mammografie, Ultraschall und MR-Mammografie durchgeführt.


Unsere technische Mammografieausstattung, ein Detektorsystem von Siemens, entspricht dem letztgültigen technischen Standard, ist offiziell für die Erfordernisse des ab 2014 geplanten Mamma-Screenings qualitätszertifiziert und unterliegt weiterhin der Zertifikatskontrolle.


Österreichweit werden ab 2014 Mammografien im Rahmen der Screening-Programme diverser SV-Träger durchgeführt: Patientinnen werden durch eine offizielle Seite angeschrieben und zur Durchführung einer Screening-Mammografie eingeladen. Diese kann in entsprechend zertifizierten Einrichtungen, wie an unserem Institut, durchgeführt werden. Alle an unserem Institut tätigen ÄrztInnen und RadiologietechnologInnen haben die erforderlichen Ausbildungen absolviert, die entsprechenden Prüfungen abgelegt und sind explizit für die Durchführung von Mamma-Screening-Untersuchungen zertifiziert.

Mit folgenden Methoden lässt sich eine Veränderung im

Brustgewebe feststellen:


1. Selbstuntersuchung und ärztliche Untersuchung

Einmal monatlich sollte jede Frau ihre Brust (bei angelegten als auch über dem Kopf hochgehobenen Armen) vor dem Spiegel ansehen, diese abtasten und auf Veränderungen der Brustposition, der Haut als auch der Brustwarzen achten.


Bei Veränderungen sollte sofort ein Arzt konsultiert werden. Sowohl Gynäkologen, Hausärzte als auch Chirurgen sind Ansprechpartner für Brustuntersuchungen. Ratsam wäre ohnedies eine ärztliche Kontrolle zwei Mal jährlich. Da auch erfahrene Ärzte nach dem Tasten das Ausmaß einer Veränderung nicht beurteilen als auch tiefer gelegene Veränderungen nicht erfassen können, ist eine regelmäßige Abklärung mittels Mammografie empfehlenswert.


2. Ultraschall


Bei der Begutachtung von Brustveränderungen stellt der Ultraschall eine zusätzliche Hilfsmethode dar, ist jedoch kein Ersatz für die Mammografie.


  1. 3.Digitale Detektor-Mammografie


4. MR-Mammografie

5. Gewebsprobe (Biopsie)

Ultraschall der Brustdrüse

Da die diagnostische Arbeit im Sinne Ihrer Gesundheit die beste technische Ausrüstung erfordert, haben wir 2008 von der herkömmlichen Mammografie auf Digitale Detektor-Mammografie umgestellt. Aktuell haben wir den Detektor Siemens „Mammomat Inspiration“ in Betrieb.


Die Digitale Detektor-Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der die Röntgenstrahlen gezielt auf die Brust gerichtet werden. (Vorgehensweise und weitere Informationen siehe „Radiografie“)


Was sind nun die Vorteile für Sie gegenüber der herkömmlichen Mammografie? Da kein Hantieren mit Kassetten mehr nötig ist, wird die Wartezeit reduziert und so der Komfort bei der Untersuchung erhöht. Zudem gewährleistet der Detektor höchste Bildauflösung und Detailerkennbarkeit. Auch ist die Strahlendosis auf ein Minimum reduziert.


Die Mammografie ist die sensitivste Untersuchung der Früherkennung. Allerdings können Verdichtungen und Knoten oft nicht in ihrer Gut- oder Bösartigkeit beurteilt werden, sodass weitere Methoden erforderlich sein können. Insbesondere ist die Aussagekraft der Mammografie dann eingeschränkt, wenn ein sehr dichtes und unregelmäßiges Drüsengewebe vorliegt. Der Bildvergleich mit Aufnahmen früherer Untersuchungen ist häufig von großer Hilfe.
Bringen Sie daher zu jeder Kontrolle Ihre alten Bilder zum Vergleich mit!


Wie erleben Sie die Digitale Detektor-Mammografie?

Für gute Bildqualität und eine sichere Diagnose ist es erforderlich, die Brustdrüse leicht zu drücken, diese Kompression schmerzt bei normal empfindlichen Brüsten kaum. Anschließend werden die Bilder begutachtet, um das Ergebnis und eventuell weitere nötige Maßnahmen mit Ihnen zu besprechen.

Die Strahlenbelastung bei einer Mammografie ist – bei modernen Geräten wie unseren –völlig ungefährlich und entspricht etwa einem Tagesausflug ins Hochgebirge.

MR-Mammografie

Wenn die Aussagekraft von Mammografie und Ultraschall nicht ausreicht, ist es erforderlich, die Brust bei einer MR-Mammografie zu  untersuchen. Eine Spezialausrüstung zur Durchführung dieser Methode bieten wir in unserem Institut seit 1994 an. Ebenso kann aufgrund der MR-Anlage zwischen Narben- und Tumorbildungen als auch zwischen hormonell bedingten Brustdrüsenverdichtungen und Tumoren unterschieden werden. Ebenso ist die MR-Mammografie die ideale Methode zur Untersuchung der Brust bei Implantaten.


In 90 Prozent der unklaren Fälle erlaubt diese Untersuchung eine eindeutige Beurteilung. Eine schmerzhafte Gewebeprobe (Biopsie) ist somit nur noch notwendig, wenn die Veränderung bösartig ist und auch – in zehn Prozent der Fällen – nach der MR-Mammografie unklar bleibt.


Wie erleben Sie eine MR-Mammografie?

Bei der MR-Mammografie werden Sie auf dem Bauch auf eine Liege gebettet, die Brust wird in eine speziell ausgeformte Unterlage platziert. Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzlos und ungefährlich. Zur exakten Gewebsbeurteilung ist eine kleine Injektion in eine Vene erforderlich. (Vorgehensweise und weitere Informationen siehe „MR“)

MR-Mammografie: schmerzfreie bequeme Lagerung zur Untersuchung

Vorsorgeuntersuchungen sind nötig für Tumor-Früherkennung.

Digitale-Detektor-Mammografie

Die MR-Mammografie
Diagnose: gutartige Veränderung

Diagnose: bösartige Tumorbildung

Die Mammografie lässt einen Tumor erkennen.

Mikrokalk Diagnose: Carzinom