Hier erfahren Sie alles über:


-  Unsere MR-Anlage

-  Was ist MR?

-  Wie erleben Sie eine MR-Untersuchung?

-  Was wird mit MR untersucht?

 

Magnetresonanz (MR)

Was ist MR?

Wie erleben Sie eine MR-Untersuchung?

Was bedeutet dies für Sie als Patienten? Die neue MR-Anlage nach modernstem technischen Standard liefert zum einen exzellente Bildschärfe für präzise Diagnosen und ist bis zu 97 Prozent leiser als herkömmliche Geräte, zum anderen bietet sie mit einer 70 Zentimeter großen Röhrenöffnung auch mehr Platz bei der Untersuchung. Für korpulente Patienten und jene mit Platzangst bedeutet dies einen wesentlich höheren Komfort.


Auch Ganzkörperuntersuchungen bis zu einer Größe von 2,05 Meter sind ohne Qualitätsverlust möglich. Zudem können im Rahmen einer Untersuchung Bilder mehrerer Körperregionen gezeigt werden.

Ende 2009 haben wir die technisch neueste MR-Anlage Siemens „VERIO“ mit einer Feldstärke von 3,0 Tesla installiert.

Auch mit „Füße voran“

Untersuchungen sind möglich

Die MR-Methode – auch MRT (MR-Tomografie) oder Kernspintomographie genannt – nutzt Magnetfelder und elektromagnetische Wellen, um Schnittbilder des Körperinneren anzufertigen. Selbst Veränderungen im Bereich von weniger als einem Millimeter Größe werden so exakt gezeigt.


Wie funktioniert das? Der menschliche Körper besteht großteils aus Wasser. Im Magnetfeld richtet sich ein kleiner Teil der Wasserstoffatome entlang dessen Richtung aus. Diese Wasserstoffatome können in Form exakt angepasster Radiowellen zugeführte Energie aufnehmen und anschließend wieder abgeben. Diesen Vorgang nennt man Magnetresonanz. Die abgegebenen Radiowellen werden mit Messspulen aufgefangen und mit einem Computersystem analysiert. Man erhält dreidimensionale Informationen, meist in Schnittbildern dargestellt, über Form, Struktur und Zustand der untersuchten Körperregionen und Organe.

MR-Gehirn Sagital

Bei fast allen Untersuchungen wird der Patient mit den Füßen voran auf einer  gepolsterten Liege in die Röhre der MR-Anlage geschoben, der Kopf befindet sich dabei meist im Freien. Für bestimmte Untersuchungen werden – völlig schmerzfrei – Messspulen angelegt, bei anderen ist es notwendig, ein für Sie ungefährliches Kontrastmittel in die Vene zu injizieren.

Eine Untersuchung besteht aus mehreren Messsequenzen, die von wenigen
Sekunden bis zu 2,5 Minuten dauern, sodass insgesamt eine Untersuchungszeit
von 15 bis 30 Minuten entsteht.

Für höheren Komfort bieten wir Ihnen Musik Ihrer Wahl über Kopfhörer an. Betrachten Sie die Untersuchungszeit als willkommene Ruhepause!


Wer kann untersucht werden?

Bei der MR-Tomografie werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt, daher ist sie ungefährlich, schmerzfrei und ohne Nebenwirkung, sodass auch Schwangere und ungeborene Kinder untersucht werden können.

Ungeeignet ist die Methode jedoch für Träger von Herzschrittmachern, Innenohrprothesen (Cochleaimplantaten) sowie Biostimulatoren, ebenso für Patienten mit Metallfremdkörpern in der Augenhöhle und Patienten mit liegenden Gefäß-Stents, wenn die Implantation kürzer als acht Wochen zurückliegt.

Was wird mit MR untersucht?

>>  Gehirn, Rückenmark, Hirnnerven, Spiralnerven und Hypophyse

      (Hormondrüse)


>>  Wirbelsäule, Knochenmark, Bandscheiben und Bandstrukturen


>>  Gelenke: Sehnen, Bänder, Meniskus, Knorpelbezüge und umgebende

      Weichteile


>>  Brustdrüse


>>  Gefäße: Hirngefäße, Halsschlagadern, Aorta (Hauptschlagader),

      Nierenarterien, Becken- und Beinarterien


>>  Gallen- und Harnwege


>>  Leber, Nieren, Pankreas


>>  Beckenorgane: Uterus, Eierstöcke, Prostata und Samenblasen


>>  Beckenmessung vor einer Geburt


>>  Innenohr

MR-Tomographie erzielt hervorragenden Weichteilkontrast und ist dadurch die beste bildgebende Methode, um Tumore, Entzündungsherde als auch Verletzungen mit höchster Sensitivität aufzuspüren. 



Die Anwendungsgebiete im Einzelnen:

Hervorragende optische Bildqualität

Da keine Röntgenstrahlen verwendet werden, kann die MR-Tomografie auch bei Kindern und Schwangeren angewandt werden.